February Favourites – a month in binge watching 1/2

Netflix and Cake - binge watching and baking

Ich kann nicht genau sagen wieso, aber im letzten Monat war ich ständig auf der Suche nach neuen Serien. Ok, das stimmt nicht ganz. Mein tv schedule schaut momentan ein bisschen traurig aus. Viele Serien (looking at you Downton Abbey) haben aufgehört und die meisten anderen auf meiner Liste (siehe rechts in der sidebar) sind auf hiatus. Kein Wunder eigentlich, dass ich mich nach Frischfleisch sehne.

Meine erste Anlaufstelle war logischerweise der Binge Watching-Dienst schlechthin: Netflix. Sagen wir so, ich bin fündig geworden. Das hier sind die ersten beiden Mini-Reviews von meiner massive binge watching session im Februar.

Mr Selfridge

Eine Serie für alle jene, die eine Downton Abbey große Lücke zu füllen haben. Die Handlung startet ungefähr zur selben Zeit wie bei DA und es gibt eine ähnliche Upper und Lower Class Konstellation. Wie der Name schon vermuten lässt, dreht es sich um die Gründung des Londoner Kaufhausriesen Selfridges. Die staffelübergreifende Plotline zu Beginn der Serie ist natürlich die Etablierung des Kaufhauses, aber in Wahrheit geht es um die kleinen und größeren zwischenmenschlichen Dramen, die sich unter den Angestellten sowie zwischen der Familie Selfridge und der Elite Londons abspielen. Sehr dramatisch, sehr kostümschinkig, sehr britisch. Kurzum die perfekte Antidote gegen den Downton Abbey-Entzug. Zumindest solange man für die vier Staffeln braucht.
Es ist nicht das Gleiche, das geht ja auch gar nicht. But it is quite enjoyable and perfect for some classic binge watching.

The Great British Bake Off

Think The Voice meets cake. Lots and lots of cake. And cookies and biscuits and pies and pastry and bread and every delicious baked good you could imagine. Sounds brilliant? It is.
Wer mir auf Snapchat (username: cupofmay) und/oder Instagram (@cupofmanja) folgt, der weiß, dass ich in letzter Zeit ziemlich viel gebacken habe. Schuld daran ist diese Serie. Ich habe Ende Februar mit der ersten Staffel begonnen und bin mittlerweile bei der sechsten angelangt. Es macht einfach irre viel Spaß den Briten beim Backen zu zusehen. Im Ernst jetzt. Aber es geht eigentlich um so viel mehr als Cupcakes und Tarte au Citron. Die britischen HobbybäckerInnen bekommen jede Woche von Mary Berry und Paul Hollywood neue Challenges gesetzt. Die Beiden sind die Juroren von The Great British Bake off und anscheinend die Experten im United Kingdom schlechthin was dough proofing, soggy bottoms und crumb structure angeht. Für comic relief sorgt aber nicht nur Ms Berry’s Verzückung über besonders schwere baking challenges, sondern vor allem Mel und Sue als das Moderatorinnen-Duo. Wenn die Zwei sich nicht gerade schamlos über die Jurymitglieder lustig machen oder offcuts der Kandidaten stibitzen, lassen sie ein innuendo und einen mittelklassigen baking pun nach dem anderen los. Zwischendurch gibt’s von Mel oder Sue immer wieder educational Beiträge über diverse Backwaren. Habt ihr zum Beispiel gewusst, dass unser österreichisches Kipferl sozusagen ein Vorfahre des französischen Croissants ist?

Jedenfalls fliegt – in feinster reality competition Manier – jede Woche ein home baker raus, dessen Können den absurd hohen Ansprüchen von Paul und Mary nicht genügt hat. Was genau es bei The Great British Bake Off zu erreichen bzw. gewinnen gibt, habe ich noch nicht ganz herausgefunden. Das ist aber auch absolute Nebensache.
Ich kann die Serie nur jedem ans Herz legen, der etwas für Kuchen oder bun related innuendos übrig hat. Apropos Innuendo, hier noch ein paar meiner favourites:

„I’m ganaching my buns“ – Diana
„Go on Mary, give it a good slapping“ – Paul
„You’ve got the best-tasting offcuts in the biz!“ – Sue
„He loves his buns“ – Mary
„Get those lady’s fingers soggy!“ – Sue
„Dip your cherries in the dough, and off we go!“ – Sue
„I want to get my spatula in there!“ – Mel

Wer hätte gedacht das unschuldige Gespräche über Backwaren so dirty sein können.

Im zweiten Teil von meinem binge watch roundup geht’s einerseits britisch und andererseits sehr, sehr US-amerikanisch weiter.

1 Kommentare

  1. Pingback: February Favourites - A month in binge watching 2/2

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.