Schokobananemuffins. #BakingFail

Schokobananemuffins

Grundsätzlich backe ich gerne. Wenn am Ende dabei sagen wir mal ein leckerer Schokobrownie rauskommt, dann macht es mir sogar Spaß. Das mit dem Spaß hält aber logischerweise nur so lange an bis man in das Endprodukt reinbeißt und feststellt dass es irgendwie bescheiden schmeckt. Aber das kommt glücklicherweise nur sehr selten vor.

Ich habe Schokobananemuffins gebacken. Und das ist die Geschichte dieses ambitionierten, aber dezent misslungenen Backprojektes. Aber trotz trotz fail möchte ich sie euch nicht vorenthalten. Oder vielleicht gerade deswegen. Zwecks der Authentizität und so warats gwesn. Und weil ich beim Backen auch noch super enthusiastisch war, gibts das Ganze weiter unten sogar im Bewegtbild.

Schokobananemuffins Zutaten

Dieses Rezept und ich haben – wie ihr vielleicht schon herausgelesen habt – eine love-hate-Beziehung. Einerseits liebe ich die Vorstellung von fluffigen Bananenmuffins mit Schokostücken, andererseits werden die verdammten Dinger einfach nicht fluffig. Ich habe mir mittlerweile sagen lassen, dass das bei Teigen mit Bananen halt so ist. Aber das will ich nicht akzeptieren. Irgendwo da draußen gibt es den Trick mit dem auch Bananenbrot und seine kleinen Kollegen fluffig werden.
Zugegeben, hätte ich erkannt das ein Teelöffel Backpulver unmöglich reichen kann, hätte das sicher nicht geschadet. Ein Messbecher mit Cup-Einheiten und griechisches statt normalem Joghurt wären vermutlich auch keine schlechte Idee gewesen. Aber hätti wari. Es war Sonntag und ich wollte backen. So I did.

Seit jenem Sonntag an dem mein erster Versuch an diesem Rezept so kläglich gescheitert ist, habe ich die Muffins noch einmal gebacken. Diesmal mit dem richtigem Messbecher, griechischem Joghurt und mehr Backpulver. Es ist besser geworden. Aber leider waren sie in der Mitte immer noch sehr fudgy, sprich nicht ganz durch. Nicht optimal. Vielleicht liegt es also doch nicht an meiner Unfähigkeit sondern an dem Rezept?
Allerdings haben alle VerkosterInnen, denen ich die zweite Ladung vorgesetzt habe, die Muffins für sehr gut und absolut essbar befunden. Vielleicht ist es also doch Geschmackssache?
Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass jetzt der richtige Teil mit dem (meiner Meinung nach) fragwürdigem Rezept anfängt.

Zutaten

3 überreife Bananen
1/4 Cup Honig (oder Sirup)
1/2 Cup griechisches Joghurt
1 Esslöffel Kokosöl (oder irgendein anderes Öl, Hauptsache fett)
1 Esslöffel Milch (gerne auch Nuss- oder Getreidemilch)
1 Ei
1 1/2 Cups Vollkornmehl
1 Packerl Backpulver
1 Packerl Vanillezucker
3 Esslöffel Kakao
1 Prise Salz
1/2 Cup Schokostückchen
evt. 1 Prise Zimt
evt. Deko

So geht’s
  1. Die flüssigen Zutaten bzw. die, die es noch werden sollen, entweder in einer Schüssel zusammenrühren oder gleich in den Mixer werfen und den Oberarmen eine Pause gönnen. Jetzt wäre auch ein guter Zeitpunkt um den Ofen vorzuheizen und die Muffinform mit Papierförmchen oder Fett auszustatten.
  2. Die trockenen Zutaten in eine große Schüssel geben und die flüssige Mixtur unterrühren.
  3. Die Schokostückchen unterheben und den Teig in die Muffinform gießen. Wer will kann jetzt noch ein bisschen Deko draufstreuen. Ich habe zerbröselte Bananenchips und Kakaonibs verwendet.
  4. Bei 180 Grad für etwa 20-25 Minuten backen (eventuell noch ein paar Minuten länger, kommt drauf an wie teigig man die Muffins mag)

Schaut schon verlockend aus, oder? Und es klingt ja auch toll. Bananen, Kakao, Honig statt Zucker und Vollkornmehl? Das klingt nicht nur toll sondern auch noch so Wolf-im-Schafspelz-mäßig gesund. Naja, ich denke wer sich von dem Rezept angesprochen fühlt, sollte es zumindest ausprobieren. Soll ja Leute geben die auf fudgy Muffins stehen. Für mich war es eher ein Debakel. Und jetzt habe ich es sogar mit der Welt geteilt. Fühlt sich gut an. Irgendwie sehr ehrlich. Solltet ihr auch mal ausprobieren.

Nächste Woche gibt’s übrigens wieder ein Rezept. Diesmal eines das wirklich gut ist. Da muss man auch glücklicherweise nichts backen.

chocolate banana muffins (1)

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